Samstag, 28.04.2012

Time to say....

...Adios, Pfia God und Goodbye,

iatz wern ma boid wieda in Deitschland sei.

 

De 3 Monat san recht gschwind verganga,

uns dads no gar ned glanga.

 

So vui dads no zum Oschaung gem,

aba de Leid dahoam wuin uns a moi wieda seng.

 

Spanisch hama glernt, aba bloss a Bregge,

des hod uns ghoifa vo Flegge zu Flegge.

 

Zu oana der scheenstn Zeit'n in unserm Lebn werds gwies zoin,

Suedamerika du wearst uns foin!

 

Iatz sama zu richtigen Weltenbummlern woarn,

aber 'as Bayernland ruaft: "Dahoam is dahoam!"

(by Hanne u Andi Cool )

 

Fakten, Fakten, Fakten...

in 3 Monaten:

  • hatten wir 2533 Blogbesuche (vielen vielen Dank fuers mitverfolgen!!!!Lachend)
  • hatten wir 63 Blogkommentare (+ 2 Mahnungen der "la Policia de la Loca" und "OV Erding A. B. A.ev.orgZwinkernd)
  • waren wir in 5 verschiedenen Laendern in Suedamerika
  • hatten 5 verschiedene Waehrungen
  • hatten 18 verschiedene Stationen
  • sind wir bis zu 4900 Hoehenmeter rauf gekommen
  • sind wir 13x mit dem Bus gefahren
  • haben wir 110std im Bus verbracht
  • sind wir 13x mit dem Flugzeug geflogen
  • haben wir 27x mal gepackt
  • haben wir in 22 verschiedene Hostels/ Hotels geschlafen
  • war die Hoechstzahl der Betten in einem Zimmer: 10
  • haben wir 21 verschiedene Nationen kennengelernt
  • haben wir 28 neue Facebookfreunde dazu bekommen
  • lernten wir in 4 verschiedenen Sprachen noch ein Bier zu bestellen
  • haben ca. 37std fuer die Blogeintraege am PC gebraucht
  • sind wir unzaehlige male mit Taxis und Tuk tuk's gefahren
  • hat Hanni 6 Buecher gelesen (und einige Kilo's Schoki verdrueckt)
  • waren wir zusammen 5x krank (2x Hanni, 3x Andi)
  • haben wir unzaehlige oeffentliche Toiletten besucht, zu 90% nicht abschliessbarBrüllend
  • haben wir einige Kilos Steaks gegessen
  • sind wir mehrere Male ueber unseren Schatten gesprungen und ueber uns hinausgewachsen (Rafting, Miene, Anaconda, Sprache, Spontanitaet, etc... Zwinkernd)

 

Euere Hanni und Andi

                    Küssend

Donnerstag, 19.04.2012

Lima und Hanni's Geburtstag

Lima ist die Hauptstadt von Peru und liegt an der Pazifischen Kueste.(Leider haben wir keine Bilder da es oft so neblig war und wir zu wenig Zeit hatten um die Innenstadt zu sehen.)

In Lima hatten wir erst wieder einen kurzen Zwischenstop bei dem Freund von Andreas Familie (Hugo)

...dann gings ins Partyhostel um Hanni's Geburtstag rein zu feiern.

Cocktail

An dem Tag wollten wir eigentlich Paragliden, leider machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Es war die ganze Zeit neblig. Dafuer ging wir nachmittags mit der Frau von Hugo noch in einen Beatysalon und liesen uns so richtig verwoehnen Lachend

endlich gabs Schoki-kuchen :) einmal Runderneuerung :)

In der Nacht vom Montag auf Dienstag ging unsere Rueckreise nach Argentinien los. Um 1.15Uhr ging der Flieger nach Santiago (Chile) und um 6Uhr gleich weiter nach Buenos Aires. Von dort aus buchten wir gleich einen Bus nach Ramirez. Nach 7std Busfahrt kamen wir endlich an der Ranch an.

seltener Luxus: Cama-Sitze

So, jetzt haben wir noch ca 1 1/2 Wochen auf der Ranch. Dann verbringen wir noch ein paar Tage in Buenos Aires und dann kommen wir wieder heim Lächelnd Weinend

 

Donnerstag, 19.04.2012

Arequipa

Das Stadtzentrum Arequipas zaehlt seit 2000 zum Weltkulturerbe und liegt in 2300 m Hoehe.

Wir machen eine Tour (die schon um 2.30Uhr in der Frueh los ging Stirnrunzelnd) zum Colca Canyon und einigen Doerfern (in 5000 m Hoehe).

  Alpacas und Lamas

Der Canyon ist, je nachdem ob man vom höchsten Berggipfel nahe der Schlucht aus bis zum  Rio Colca misst oder vom Rand der Schlucht, 3.269 m bzw. 1.200 m tief. Der Grand Canyon ist dagegen (nur) etwa 1.800 m tief. Damit ist der Cañón del Colca der zweittiefste Canyon der Welt .

Dort hatten wir das grosse Glueck einige Condore zu sehen.

Sie nutzen insbesondere die warmen Aufwinde für ausgedehnte Gleitflüge. Nicht selten können sie bis zu einer Stunde fliegen, ohne mit den Flügeln zu schlagen. Sie haben Fluegelspannweite von 2-3 Metern und wiegen bis zu 15 kg.

Und noch 2 andere Voegel... Zunge raus

 

Aussicht von unserem Hostel

Donnerstag, 12.04.2012

Iquitos - Dschungel (Amazonas)

Unser Highlight!!! Lachend

Iquitos liegt am Amazonas und ist die groesste Stadt der Welt, die nicht ueber eine Strasse zu erreichen ist, sprich nur ueber Fugzeug oder Boot.

Als wir aus dem Flugzeug stiegen begruesste uns erstmal die feuchtheisse Luft wie eine Wand. Vorm Flughafen warteten schon die ersten Mosquitos -> die Tuk tuk-fahrer und belagerten uns.

So fahren sie bei Regen, unbegreiflich wie sie so was sehen konnten  In Iquitos fahren 90% Tuk tuk's durch die Gegend.

Dann buchten wir eine 4 Tages Tour im Dschungel.

- hatten das grosse Glueck einen pinken Flussdelphin ein paar mal zu sehen

- besuchten eine Familie die mit Wildtieren lebt

 

Das Aeffchen begruesste uns gleich Da strahlt die Andi :)unser Guide Sandro Die Grinse-Schildkroete :))) Der Kleine fuehlte sich auf Andi's Schoss anscheinend sehr wohl Eine .. ja, wir haben es wirklich gewagt! Andi hat eigentlich eine Schlangenphobie aber sie wollte/konnte sie nicht mehr hergeben :) Das Faultier Fledermaeuschen   :)

- besuchten ein Indianerdorf

Erstmal gabs ne Begruessungs-Bemalung dann durfte Hanni Giftpfeile schiesen (und traf auch 2x) dann gabs noch Musik... und Tanz :)

- machten eine 4std Kanutour durch den Regenwald (der Amazonas hatte seit 100 Jahren nicht mehr so einen hohen Wasserstand und das Wasser reichte weit ins Landesinnere hinein. Viele Doerfer waren ueberschwemmt)

es war teils sehr verwuchert... einmal blieben wir auch stecken unser Guide fuhr uns 4 std nur mit Paddel durch die Gengend, er war danach fix und fertig :) giftige Wasserschlange Tarantel alles ueberschwemmt ..auch der Kindergarten

- waren Piranja fischen

Piranja :) bei der Arbeit fuer's Mittagessen ist gesorgt vorher.. ..nachher :) mmhm... lecker!!

- und weil wir noch nicht genug Tiere gesehen haben :) gingen wir noch am letzten Tag vor der Abreise in Iquitos in den Zoo

ein Seekuhbaby Seekuehe sind vorm Aussterben bedroht und man schaetzt dass es im Amazonas nur noch ca 100Stk gibt Blattschneideameisen einfach mal Abhaengen :) ausgewachsenen Anacondas ein junger Flussdelphin, wenn sie aelter sind werden sie pink

Der Amazonas war fuer uns ein wahnsinnig beeindruckendes Erlebnis, wir waren richtig wehmuetig bei der Abreise!

 

unsere 1. Lodge, der Garten war komplet ueberflutet Catfisch unsere 2. Lodge Sonnenuntergang am Amazonas

Dienstag, 03.04.2012

Cusco und Machu Picchu

Cusco ist die älteste, ständig bewohnte Stadt des Kontinents und war einst die wichtigste Festung des Inkareichs. Heute erstrahlt sie in ihrem kolonialen Glanz, der sich auf den schweren steinernen Fundamenten der Inka entfaltet.

In Cusco hatten wir jetzt leider nur noch 2 Tage Zeit und besichtigten am zweiten Tag die "verlorene Stadt" der Inka MACHU PICCHU

Die Inka erbauten die Stadt im 15 Jahrhundert auf einem Bergrücken und hatte damals schon ein gut funktioniernedes Wassersystem in der ganzen Stadt. Teile der Stadt(Terassen) wurden für die Landwirtschaft genutzt. Sie hatten auch schon einen Kalender mit 12 Monaten.

Machu Picchu zählt zu den 7 neuen Weltwundern und wurde 1911 entdeckt. Davor war es vollkommen vom Dschungel überwuchert was auch der Grund war, dass die Spanier es nicht zersrören konnten. 

 

 

 

 

Momentan haben wir einen kurzen Zwischenstop in Lima bei einem Freund von Andreas Familie unser 1. Weißwurst-Frühstück seit 2 Monaten

und heute Nachmittag heißt es dann " Welcome to the Jungle" und fliegen nach Iquitos in den Amazonas!!Cool

Sonntag, 01.04.2012

Ueber Umwege nach Cusco

Wie wir ja gesagt haben fuhren wir abends los nach Cusco, aber leider erwarteten uns einige nicht so schoene Ueberraschungen...

Wir hatten Cama gebucht, also bequeme Schlafsitze aber anscheinend hatten sie den Bus ueberbucht und nur noch Semi-Cama (nicht ganz so bequem) frei. Wir wollten ja ausgeschlafen in Cusco ankommen...

Wir hatten schon ein bisschen geschlafen als wir bei der Grenze angekamen, alle mussten aus dem Bus raus um sich bei der bolivianischen Behoerde den Ausreisestempel zu holen. Dann tauschten wir noch schnell Geld um und gingen zum Bus der schon auf der peruanischen Seite wartete. Dort fiel uns aber kein peruanisches Behoerdenhaeuschen auf und wir stiegen wieder in den Bus ein und gingen davon aus dass wir wie bei den letzten Grenzuebergaengen noch ein Stueck mit dem Bus weiterfahren muessen.

Als nach einiger Zeit das Licht im Bus ausging wurde uns mulmig und fragten einen Mitfahrer ob wir das Behoerdenhaeuschen uebersehen haetten... Er meinte ja und wunderte sich schon weil er uns dort nicht gesehen hatte.

Gott sei Dank waren wir nicht die Einzigen, einem Finnen neben uns gings genauso. Er war auch so zu sagen "illegal" da wie wir!Zwinkernd  Wir besprachen uns mit dem Busfahrer und fanden die Loesung das wir eine Nacht und einen Tag in Puno bleiben. Er organisierte uns auch jemanden der(fuer Geld versteht sich) mit unseren Paessen wieder zurueck zur Grenze fuhren.

Wir hatten ganz schoen Bammel das auch alles glatt laeuft. Aber es hat alles funktioniert und um 16uhr hatten wir unsere Paesse wieder. Verlegen

edlich wieder

 

Den Tag verbrachten wir mit den Finnen mit einer Bootstour auf dem Titicacasee und besichtigten die "Floating Islands" der Urus.

Ursprünglich begannen die Urus schwimmende Inseln zu bauen, um sich zum Beispiel vor den kriegerischen Inkas zu schützen oder zu verbergen. Die Inseln bestehen aus kreuzweise aufgebrachten Lagen aus Totora-Schilf. Immer wenn ein Angriff drohte, wurde die Verankerung gelöst und die Uros zogen sich mit den Inseln auf den See zurück. Das Totora-Schilf ist eine wichtige Lebensgrundlage. Die Boote für den Fischfang und die Matten für den Bau der einfachen Hütten bestehen daraus...

 

Jetzt sind wir Gott sei Dank endlich in Cusco angekommen...Lachend

Freitag, 30.03.2012

Copacabana & Isla del Sol

Copacabana liegt am wunderschoenen Titicacasee. (3800m Hoehenmeter)

Wir kamen am Nachmittag an, unser Bus musste mit der Faehre uebergesetzt werden und wir mit dem Boot Lächelnd

Am naechsten Tag wollten wir nach Ausfluege und Wanderungen schauen, aber Andi wurde krank (Gastritis) und wir legten 2 Tage Pause ein.

dort leisteten wir uns ein grosses Zimmer mit Blick auf den Titicacasee :-)

Zum Glueck erholte sie sich schnell wieder und wir konnten noch fuer eine Nacht zur Isla del Sol fahren. Dort mit dem Boot angekommen, mussten wir erstmal mit unseren Rucksaecken eine lange steile Treppe erklimmen (ca 100 Hoehenmeter). Wir waren fix und fertig als wir endlich beim Hostel angekommen waren, aber die Aussicht lohnte sich!!! Cool

Die Nacht war die kaelteste die wir bis jetzt erlebt haben, wir mussten uns mehrer Schichten Kleidung zum Schlafen anziehen. ( Die Betten waren auch nicht sehr komfortabel)

so viele Schichten mussten wir anziehen... ....um nicht zu erfrieren

Am naechsten Tag erkundeten wir die Insel und fuhren nachmittags wieder zurueck nach Copacabana um mit den Nachtbus nach Cusco  zu fahren.

Mittwoch, 28.03.2012

La Paz

La Paz ist die groesste Stadt Boliviens.

Hier erkundeten wir die Stadt, bummelten auf dem Hexenmarkt und endeckten nette kleine Restaurants.

Der Hexenmarkt, hier gibts alles zu kaufen Unser Lieblingsrestaurant Andi's nachtraegliche Geburtstagstorten!

Dann entschieden wir uns noch fuer die letzten 2 Naechte in ein Partyhostel zu gehen.

10-Bett-Zimmer! Es gab ein gemuetliches ruhiges Eckchen

An einem Abend war 5 jaehriges Jubilaeum mit Maskenparty.

Mittwoch, 28.03.2012

Andi's Geburtstag

 Den feierten wir in Potosi *ganz untypisch fuer Andi* in einer Rockerbar, mit 10 Leuten aus dem Hostel rein, von denen wir nur 3 kannten Lachend

  Es gab noch ne extra Showeinlage fuer Andi :) 

Den Tag selbst verbrachten wir an einer warmen Lagune auf einem Berg.

Dieser Vogel wollte nicht erkannt werden...

In der Nacht gings auch schon weiter nach La Paz.

Montag, 26.03.2012

Potosi

Potosi ist die hoechstgelegene Stadt der Welt (4070m)

Frueher war es wegen seinem Silbervorkommen die reichste Stadt Suedamerikas, dass heute noch an manchen prachtvollen Kolonialbauwerken zu sehen ist.

Unser Hostel

Auch heute arbeiten noch viele Maenner in den Mienen unter haertesten Bedingungen.

Trotz vieler Bendenken entschlossen wir uns doch eine gefuehrte Mienentour zu machen die natuerlich nicht ganz ungefaehrlich ist!

Um 13.30 gings los, wir waren eine kleine Gruppe von 6 Leuten. Unser Guide war selbst lange Mienenarbeiter. Wir bekamen Ausruestung und kauften Geschenke fuer die Mienenarbeiter (Getraenke, Dynamit, Zigaretten, Kokablaetter...) und probierten sogar den 96% Alkohol den die Arbeiter (teilw. pur, teilw. mit Saft) trinken Brüllend

Dynamit

Als naechstes schauten wir uns noch die Raffinerie an und dann gings zur Miene...

Silber

Wir haben es uns ja heftig vorgestellt aber wir wurden eines Besseren belehrt... Es war wirklich krass!

Wir gingen erstmal 400m in den Berg rein, meistens in geduckter Haltung und mussten teilw. auf die Seite springen wenn ein Wagon die Gleise entgegen kam. Dann gings durch einen rutschigen Schacht und wackeliger Leiter nach Unten.

Aber das war noch nicht alles. Jetzt mussten wir auf "allen Vieren" und teilw. "robbend" durch einen engen Schacht.

Zudem machten uns die Temperaturschwankungen zu schaffen.. von ziemlich kalt zu stikig heiss.

Wir haben den Bergleuten sogar bei der Arbeit geholfen und haben gemerkt wie wahnsinnig anstrengend das unter solchen Bedingungen ist.

Zum Schluss besuchten wir noch "Tio" den Bergteufel, zu den die Arbeiter jeden Tag beten oder Geschenke bringen damit ihnen kein Unglueck geschieht.

Nach 2 1/2 Stunden gings endlich wieder raus, jetzt wissen wir wirklich was es bedeutet "das Licht am Ende des Tunnel" zu sehen!!!

Wir waren waehrend der ganzen Tour sehr angespannt und hatten zittrige Knie, Andi hatte auch bisschen Problem mit ihrem Asthma - aber wir wollten es trotzdem durchziehen.

Der Berg fordert jaehrlich viele Todesopfer durch Unfaelle und der Folgen der giftigen Daempfe und vom Staub (Quarzstaublunge) Wer will kann sich den Film dazu ansehen.

Fuer uns war es ein Anstoss seine eigenen Werte nochmal zu Ueberdenken.

Hier der Trailer dazu:

The Devil's Miner - El Minero del Diablo - Trailer

"Der Mensch isst den Berg und der Berg isst den Menschen..."

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